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Produktsicherheits-beauftragter (PSB) in der Automobilindustrie (VDA Lizenztraining) Zurück

 

Details zum Kurs

In der Automobil- und Automobilzuliefererindustrie sind die Produktsicherheit und die Produkthaftung seit jeher Themen von hoher Wichtigkeit. Staaten weltweit haben dies in national als auch international geltenden Gesetzen festgelegt, die in vertraglich vereinbarte, spezifische Forderungen der Automobilindustrie übernommen worden sind. Diese haben nicht nur für die OEM’s selbst, sondern auch für die durchgängige Lieferkette Gültigkeit (beschrieben u.a. im VW-Konzern in der ‚Formel Q‘). Dort sind die zuliefernden Unternehmen aufgefordert, einen sogenannten Produktsicherheitsbeauftragen zu bestellen und einzusetzen. Hierdurch sollen im gesamten Produktentstehungsprozess Haftungsrisiken durch gezieltes Fachwissen ermittelt, in der Produktentwicklung erkannt, vermieden bzw. minimiert und über die Prozessentwicklung beherrscht werden. Im Falle von Produkthaftungsvorfällen und Erkenntnissen aus der Produktbeobachtung im Unternehmen selbst sowie am Markt soll der Produktsicherheitsbeauftragte kompetenter Ansprechpartner für Management, Kunden und gesetzliche Vertreter sein. Hierbei gilt es entsprechend der gesetzlichen Vorgaben als auch der kundenspezifischen Anforderungen angemessen zu koordinieren.
Um diese vielfältigen Aufgaben, die somit an den Produktsicherheitsbeauftragten gestellt werden, zu kennen und zu verstehen, muss eine umfassende Information und Qualifikation erfolgen.
Erfahrene Referenten vermitteln den Teilnehmern das notwendige theoretische Wissen in breiter Form, gepaart mit Erläuterungen und Beispielen aus der Praxis. Die praktische Anwendung des Gelernten in Form von Gruppenarbeiten steht bei diesem Seminar im Mittelpunkt.
Sie kennen die Aufgaben und Verantwortungen eines Produktsicherheitsbeauftragten (PSB) und dessen notwendige Kompetenzen. Sie kennen die gesetzlichen und vertraglichen Vorgaben zur Produktsicherheit in der Automobilindustrie und Sie wissen Sie ein Produktsicherheitssystem einführen und ständig verbessern können.
Die Teilnahmebescheinigung des VDA QMC ist von der Volkswagen AG und der BMW Group anerkannt.

  • Modul 1: Notwendigkeit zur Einführung eines Produktsicherheitsbeauftragten (PSB)

  • Modul 2: Kernelemente eines Systems zum Lenken von Risiken inkl. Ergebnisse

  • Modul 3: Produktsicherheitsmanagement und Rolle des Produktsicherheitsbeauftragten (PSB)

  • Modul 4: „Lessons Learned“, Risiko-Einstufung und strukturierte Aktionen

  • Modul 5: Anforderungen der Volkswagen AG an den Produktsicherheitsbeauftragten

  • Technische bzw. betriebswirtschaftliche Ausbildung

  • Erfahrung im Qualitätsmanagement Automotive, insbesondere in der Reklamations- und Regressabwicklung

  • Ausbildung und Erfahrung in der Bewertung technischer Produkt- und Prozessrisiken (z.B. FMEA-Moderator, VDA 6.3 Prozess-Auditor, Entwickler)

  • Kenntnisse über den Produkteinsatz der im Unternehmen hergestellten Produkte sowie Stand der Technik

  • Grundkenntnisse über – und Verständnis für – Forderungen aus relevanten Gesetzen und Kundenforderungen
Führungskräfte und Mitarbeiter aus der Automobilindustrie, die als Produktsicherheitsbeauftragte eingesetzt werden sollen oder bereits eingesetzt sind.
Zum Abschluss erhalten Sie eine von der Volkswagen AG und BMW GROUP anerkannte VDA-Teilnahmebescheinigung.
 

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Termine (2 Tage)

 

Preis

EUR 890,00 zzgl. gesetzl. MwSt.

EUR 1.059,10 incl. gesetzl. MwSt.

 

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