LEISTUNGEN
 
STARTSEITE > THEMEN > INDUSTRIE 4.0
Themen
Industrie 4.0
 

 
Interessantes zu Industrie 4.0 PDF-Download

 
Industrie 4.0 Additive Fertigung 3D Druck
 
 
 

Was ist Industrie 4.0 und was für Möglichkeiten bietet die Digitalisierung?

 

 

Industrie 4.0 und Digitalization Überblick

Wenn Bauteile eigenständig mit der Produktionsanlage kommunizieren und bei Bedarf selbst eine Reparatur veranlassen - wenn sich Menschen, Maschinen und industrielle Prozesse intelligent vernetzen, sprechen wir von Industrie 4.0.

 
 
 
 
 
  • Bevorstehende Impulsveranstaltung

    Digitale Transformation | Teilnahmeplatz bis 09.12.2018 sichern!

    Zur Anmeldung
     
    Impulsveranstaltung Digitale Transformation
 
 

Agilität 

Eine Organisation wird dann als agil bezeichnet, wenn sie flexibel, proaktiv, schnell und mit Initiative in Zeiten des Wandels agiert. Diese Fähigkeit bietet einen großen Wettbewerbsvorteil gegenüber langsamen und bürokratischen Organisationen, da rasch auf die veränderten Anforderungen reagiert werden kann.

 

Customer Centricity 

Customer Centricity bedeutet, dass sowohl im Marketing als auch im Vertrieb der Kunde und nicht das Produkt im Mittelpunkt steht. Die Wertschöpfungskette startet beim Kunden. Seine Wünsche und Erwartungen sind der Ausgangspunkt des Handelns.

 

Digitalisierung

Unter dem Begriff Digitalisierung wird zunehmend die Vernetzung von Produktionsanlagen, Ergänzung von Produkten mit digitalen Elementen oder schaffen neuer Wertschöpfungsmodelle mittels Informations- und Kommunikationstechnologien verstanden.

 

 

 
 
 
 
 
Industrie 4.0 Herausforderungen meistern
 
Neue Herausforderungen an die Arbeitswelt
 

Die Arbeitswelt wird sich durch Industrie 4.0 und die zunehmende Digitalisierung der Wirtschaft deutlich verändern.

Die Kommunikation in den Fabriken der Industrie 4.0 verläuft zukünftig oftmals naht- und drahtlos und ermöglicht eine effizientere Interaktion zwischen Beschäftigten und intelligenten Produktionsmaschinen. Diese Entwicklung eröffnet Chancen für eine Neuorganisation der Arbeit, zum Beispiel für gesundheitsfreundlich gestaltete Arbeitsorte sowie flexiblere und familienfreundliche Arbeitszeitregelungen. Gleichzeitig gilt es Standards, beispielsweise in der Aus- und Weiterbildung, zu prüfen und sie an neue Anforderungen anzupassen.

Industrie 4.0 kann den Beschäftigten neue Gestaltungsspielräume eröffnen und erfordert gut ausgebildete Fachkräfte mit entsprechenden Qualifikationen. Arbeits- und Datenschutz müssen bei Industrie 4.0 frühzeitig aufgegriffen werden.

 
 
 
Intelligente (smarte) und flexible Produktionsprozesse
 
 
 

Smarte Produktion

Industrie 4.0 verzahnt Produktion mit modernster Informations- und Kommunikationstechnik. Das ermöglicht maßgeschneiderte Produkte nach individuellen Kundenwünschen - kostengünstig und in hoher Qualität.

 

Smarte Produkte

Die Produkte der Industrie 4.0 sind computerisiert und können untereinander und mit der Außenwelt kommunizieren über das Internet of Things. Dabei sind den Anwendungsbereichen keine Grenzen gesetzt. Ob als Assistenzsysteme in Fahrzeugen für das autonome Fahren oder in anderen Bereichen.

 

Smarte Wertschöpfungsketten

Smarte Wertschöpfungsketten fokussieren auf das Schaffen von hybriden Produkt-Service-Systemen, welche Leistungen enthalten die heute noch nicht vorhanden sind. Die Grundlage hierzu bietet die Internettechnologie, die es ermöglicht, geeignete Produkte und Leistungen miteinander zu vernetzen. Es geht um branchenübergreifende Geschäftsmodelle und Ökosysteme. Die Partner aus den unterschiedlichen Branchen fügen ihre Wertschöpfung zu einem für die Kunden neuem Leistungsverprechen zusammen und generiern so für die Kunden uns ich einen Mehrwert.

 
 
 
 

Individalisierte Produktion

Die individualisierten Produktion erfordert bei Unternehmen Anlageninvestitionen, ermöglicht allerdings zentralen Mehrwert - Das Bedienen individueller Kundenwünsche zu möglichst niedrigen Kosten.

Individualisierte Produktion basiert auf fünf Kernelementen:

  1. Kleinteilige Standardisierung einzelner Prozessschritte
  2. Modularisierung
  3. Rechnergestützte Modellierung
  4. Vernetzung und Automatisierung
  5. Flexible Kombination

 

Wie wird sich die Produktion verändern?

Die Veränderungen durch die Industrie 4.0 treiben die Automatisierung weiter vorran und machen immer kleinere Serien möglich. Dennoch wird menschliche Arbeit weiterhin wichtiger Bestandteil der Produktion bleiben. Dabei ist Flexibilität nach wie vor der Schlüsselfaktor für die Produktion. Jedoch wird die Produktion in Zukunft noch flexibler und kurzfristiger arbeiten als heute. 
Denn, Flexibilität wird zielgerichtet und systematisch organisiert - »Pauschal-Flexibilität« reicht nicht mehr aus.

Industrie 4.0 heißt allerdings auch mehr als nur CPS-Vernetzung. Es umfasst intelligente Datenaufnahme, -speicherung und -verteilung durch Objekte und Menschen. Hierbei nehmen Dezentrale Steuerungsmechanismen nehmen einen höheren Stellenwert ein. Vollständige Autonomie wird dezentral und sich selbst steuernder Objekte normalität. 

 


Smarte Produkte

Smarte Produkte oder auch Smart Connected Products verändern unsere Art der Produktion und auch die Nutzung von Produkten grundlegend. Dabei entstehen auch neue Wertschöpfungsmöglichkeiten für die Wirtschaft.

Beispiele für Smarte Produkte: 

  1. Durch die Vernetzung von Produkten wird eine kontinuierliche Weiterentwicklung auch nach Verkauf möglich. Der E-Autohersteller Tesla baut seine Autopilotfunktionen im Laufe der Zeit mit Softwareupdates aus. Hierbei sind die Daten die Teslas ständig an die Firma übermitteln der entscheidende Schlüsselfaktor. 

  2. Auch der Deutsche Hersteller Bosch ist im Bereich Internet of Things IoT bereits unter den Marktführern mit einigen Produkten. Eine neue Lösung zur intelligenten, vernetzten Echtzeit-Zustandsüberwachung von Güterwagen ging bereits Mitte 2016 in Serie. 

Flexible Wertschöpfung

Flexible Vernetzung ist durch eine Vernetzung auch für KMU erschwinglich. Diese gehören oft mehreren Unternehmensnetzwerken an, in denen auftragsspezifisch Produktionsgemeinschaften aus dem Pool der beteiligten Unternehmen gebildet werden.

In flexiblen Wertschöpfungsnetzwerken können die Prozesse anhand unterschiedlicher Kriterien unter Berücksichtigung mehrerer Kennziffern gleichzeitig optimiert werden.
Die 3 Kriterien sind:

  1. Zeit
  2. Qualität
  3. Kosten

Des Weiteren können flexible Wertschöpfungsnetzwerke den gesamten Produktlebenszyklus abdecken, indem digitale Produktgedächtnisse Daten aus Fertigung, Logistik, Nutzung und Entsorgung aufzeichnen und für die Produkt- und Prozessoptimierung zur Verfügung stellen.

 
 
 
Digitalisierung Unternehmen
 

Chancen und Risiken durch Digitalisierung

 
Vernetzte Unternehmen
 
  • Produktionsrelevante Prozesse können über Unternehmensgrenzen hinweg miteinander vernetzt und aufeinander abgestimmt werden.
  • Aus den Prozessen heraus werden kontinuierlich aktuelle Daten erhoben, die eine flexible Feinsteuerung der Prozesse auf Basis situationsspezifischer Betriebsinformationen erlauben.
  • Die erhöhte Flexibilität erleichtert die schnelle Anpassung der Produktionsprozesse an Marktentwicklungen und kurzfristige Situationsänderungen.
  • Mehrwerte bestehen außerdem in der verbesserten Auslastung der Produktionsanlagen, einem minimierten Risiko von Konventionalstrafen, der erhöhten Effizienz des Ressourcenmanagements und Kostensenkungen in der Logistik.
 
Neue Sicherheitsanforderungen vernetzter Systeme
 

Mit der zunehmenden Digitalisierung der Industrie gewinnt das Thema IT-Sicherheit noch mehr an Bedeutung.

Verlässliche Konzepte, Architekturen und Standards im Bereich der IT-Sicherheit müssen für Industrie 4.0 weiter entwickelt werden. Die Herausforderung dabei ist, bestehende Strukturen für die neuen Anforderungen auszurüsten und gleichzeitig Lösungen für neue Einrichtungen zu entwickeln - und dieses Prinzip in der Unternehmenskultur zu verankern.

 
Durch Normen und Standards transparente und offene Verfahren schaffen
 

Die enge Vernetzung von Daten, Technologien und Wertschöpfung hat einen intensiven Austausch von Daten zur Folge wodurch mehr Schnittstellen entstehen. Dadruch sind einheitliche Normen und Standards entscheidend für Ihren Erfolg in der Industrie 4.0. Die Entwicklung und Definition ist nicht nur wichtig für die Zukunft einzelner Industriesektoren sondern für die gesamte Wirtschaft.

 
NACH OBEN
Die TQU GROUP verwendet Cookies im Rahmen der DatenschutzbestimmungenHinweis ausblenden