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ISO 22000 für Lebensmittelsicherheit

 

Wer ist betroffen?  

DIN EN ISO 22000 Managementsysteme für die Lebensmittelsicherheit – Anforderungen an Organisationen in der Lebensmittelkette (ISO 22000:2005);

Die Norm gilt für alle Organisationen, ungeachtet ihrer Art, Größe und der von ihnen angebotenen Produkte. Hierzu zählen sowohl direkt an der Lebensmittelkette mitwirkende Organisationen (z.B. Futtermittelerzeuger, Landwirte, Hersteller von Zutaten, Lebensmittelhersteller, Einzelhändler, Gastronomiebetriebe und in den Bereichen Reinigung, Transport, Lagerung und Vertrieb tätige Unternehmen) als auch indirekt an der Lebensmittelkette beteiligte Organisationen, z.B. Lieferanten von Geräten, Reinigungsmitteln und Verpackungsmaterial sowie anderen Materialien in Kontakt mit Lebensmitteln.

In den Anforderungen an ein Managementsystem für Lebensmittelsicherheit werden folgende, allgemein anerkannte Hauptelemente kombiniert, um die Lebensmittelsicherheit auf allen Stufen der Lebensmittelkette bis zum Endverbrauch sicherzustellen:

  • interaktive Kommunikation,  
  • Systemmanagement,  
  • Präventivprogramme und  
  • HACCP-Grundsätze.

Beherrschung von Gefahren: Präventivprogramme wie HACCP, Hygieneplan, GAP (Good Agricultural-Practise) GVP (Good Veterinarian Practise), GPP (Good Product Practice), GDP (Good Distribution Practise), GTP (Good Trading Practise) werden auf der Basis einer fundierten Gefahrenanalyse konsequent umgesetzt.

Bestehende Managementsysteme nach ISO 9000 können entsprechend erweitert werden.

 
 
 
 
 

Was lässt sich erreichen? 

Als gesundheitliche Gefahr durch Lebensmittel wird ein Agens oder Faktor von biologischer, chemischer oder physikalischer Natur in einem Lebensmittel oder Zustand eines Lebensmittels mit der Eigenschaft, eine Gesundheitsschädigung hervorrufen zu können, definiert.

Die Lebensmittelsicherheit bezieht sich auf den Zeitpunkt des Konsums, d.h. den Verzehr durch den Verbraucher. Nur die lückenlose Qualitätskontrolle der gesamten Lebensmittelkette gewährleistet einwandfreie Nahrung.

Die Lebensmittelkette umfasst Herstellung, Verpackung, Transport, Lagerung, aber auch die weitere Behandlung nach dem Kauf durch den Kunden. Deshalb trägt auch der Letztverbraucher Verantwortung für seine Gesundheit, indem er seine Lebensmittel unter den richtigen Bedingungen aufbewahrt und zubereitet.

Kommunikation ist wichtig, um sicherzustellen, dass alle relevanten gesundheitlichen Gefahren durch Lebensmittel identifiziert und ausreichend gelenkt werden. Dies bedeutet, dass die Kommunikation zwischen den Organisationen und ihren vorgelagerten und nachgelagerten Beteiligten in der Lebensmittelkette erfolgt.

Eine Gefahrenanalyse ist der Schlüssel zu einem effektiven Managementsystem. Nur so können entsprechende Maßnahmen zur Beherrschung von Krisensituationen entwickelt und das erforderliche Know-how zusammengestellt werden.

DIN EN ISO 22000 schreibt vor, dass alle in der Lebensmittelkette vernünftigerweise zu erwartenden Gefahren erfasst und bewertet werden. Die Norm fügt Gefahrenanalyse, kritische Lenkungspunkte (Hazard Analysis and Critical Control Points - HACCP) und von der Codex-Alimentarius-Kommission entwickelte Anwendungsschritte zusammen. An Hand von auditierbaren Anforderungen werden der HACCP-Plan mit den Präventivprogrammen (PRPs) kombiniert.

 
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