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Der Kompetenzpreis Baden-Württemberg 2013 geht an Martin Herrenknecht und MEBA Metall-Bandsägemaschinen

 

Preisträger von Weltrang

Das erste Glanzlicht der Messe „CONTROL“ wurde traditionsgemäß gleich zum Auftakt gesetzt: Vor einer großen Zahl nationaler und internationaler Medienvertreter ist der „Kompetenzpreis für Innovation und Qualität Baden- Württemberg" an die Westerheimer MEBA Metall- Bandsägemaschinen GmbH verliehen worden. Der Preis für die Unternehmerpersönlichkeit ging an Dr.-Ing. E. h. Martin Herrenknecht, den Vorstandsvorsitzenden der Herrenknecht AG. Das Forschungszentrum Informatik Karlsruhe wurde ausgezeichnet.

Damit gehören die Preisträger nun zum Kreis jener Unternehmen mit klangvollen Namen, die seit fünf Jahren von den Initiatoren, der TQU GROUP und P.E Schall GmbH & Co. KG unter der Schirmherrschaft der Steinbeis-Stiftung für Wirtschaftsförderung, bereits   ausgezeichnet wurden. Darunter nicht wenige Weltmarktführer, aber auch „Hidden Champions", kleine   Unternehmen  mit großer Innovationskraft.

STUTTGART - Der Kompetenzpreis Baden-Württemberg für Innovation und Qualität feierte gestern vor internationalen Medienvertretern zum Auftakt der Messe „Control“ gleich eine Doppel-Premiere: Mit OxiMaTec / Leonhardt Graveurbetrieb wurde erstmals die Kooperation zweier Unternehmen ausgezeichnet. Darüber hinaus erhielt Dr. Sybill Storz (Karl Storz Endoskopie) als erste Frau den Preis für die Unternehmerpersönlichkeit des Landes.

Dr.-Ing. E. h. Martin Herrenknecht
 

Als Macher auf höchst professionellem Niveau gilt Dr.-Ing. E. h. Martin Herrenknecht mit seinem Unternehmen seit langem weltweit. Mit dem Kompetenzpreis für die Unternehmerpersönlichkeit kommt eine Würdigung des vielgeehrten Vorstandsvorsitzenden der Herrenknecht AG dazu, die mit ihrer maschinellen Vortriebstechnik hauptsächlich im Tunnelbau weltweit für Furore sorgt. Eines der aufsehenerregendsten und anspruchsvollsten Projekte ist beispielsweise der Gotthard-Basistunnel. Die Jury sprach Herrenknecht den Kompetenzpreis aufgrund seiner „unternehmerischen Weitsicht“, dem Beschreiten „unkonventioneller Wege“ und seinem „beeindruckenden, mutigen Schaffen und Wirken im wirtschaftlichen und sozialen Sinne" zu.

Laudator Professor Heinz Trasch brachte es auf den Punkt: „Er mag zwar unkonventionelle Wege in seinem erfolgreichen Berufsleben gegangen sein, er hat aber immer unternehmerische Weitsicht bewiesen, hat seinen Konzern zur Weltspitze geführt – hat also ein weiteres Juwel in Baden-Württemberg geschaffen – und damit nicht nur die Jury, sondern viele Menschen durch sein unbeirrt mutiges Engagement im wirtschaftlichen und sozialen Bereich beeindruckt."

Stets habe er den Durchbruch geschafft, immer nach seinem Motto „Think positive. Together we are building our future.” Trasch: „Er ist ein erfolgreicher Unternehmer, der nicht nur seine Werte lebt, er zeigt auch Werte und er stellt selbst einen Wert dar."

Herrenknecht selbst bedankte sich bei den Initiatoren auch stellvertretend für seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und zitierte Robert Bosch: „Geld verlieren bei einem Projekt ist besser, als Vertrauen zu verlieren.“ Dies sei Grundlage von Qualität und Innovation, die wiederum die Voraussetzung für Technik und Export seien, „um die uns die Welt beneidet." Mehr noch: „Qualität und Innovation in unserer Region mögen noch lange die Basis für den Export und die Arbeitsplatzsicherung von Baden-Württemberg darstellen."

MEBA Metall-Bandsägemaschinen GmbH
 

Wie hoch die Qualität und Innovationskraft baden-württembergischer Unternehmen ist, wird am Beispiel er gekürten MEBA Metall-Bandsägemaschinen GmbH deutlich. Das Unternehmen mit zukunftsweisenden Produktentwicklungen wirkt inmitten der Schwäbischen Alb, in Westerheim. Mit seinen halb- bis vollautomatischen Sägelösungen für den Fahrzeug- Metall- und Stahlbau als auch für den Fahrzeug-, Maschinenbau und die Schwerindustrie steht das Unternehmen mittlerweile an der Weltspitze. In dem modernen Maschinenpark obwalten standardisierte Abläufe. Dort wurde mit der „MEBAe-cut" auch die weltweit erste Hochleistungs-Sägemaschine entwickelt, die ohne jegliche Hydraulik auskommt. Die Innovationskraft, Nachhaltigkeit und Leistungsfähigkeit dieser Produktserie hat letztlich den Ausschlag für den Zuspruch des Kompetenzpreises durch Jury und Expertenteam gegeben.

„Mit dieser neuen Säge hat der Branchenspezialist vor ca. 1,5 Jahren einen Meilenstein in der Metall- Bandsägetechnik gesetzt", sagte Trasch. „Diese umweltfreundliche Innovation reduziert für den Anwender somit die Betriebskosten, erhöht die Betriebssicherheit und verbessert die Arbeitsbedingungen und steigert gleichzeitig noch die Qualität des Sägeguts."

Heinz Trasch würdigte auch die strategische Grundausrichtung: „Das Unternehmen konzentriert sich auf seine Kernkompetenzen und entwickelt, beziehungsweise verbessert kontinuierlich seine Produkte und seine qualitätszertifizierten Prozesse in einem innovationsfreundlichen Umfeld." 

Der Geschäftsführende Gesellschafter der MEBA Metall-Bandsägemaschinen GmbH, Mark Diener, und Frau Moser nahmen den Preis mit Freude entgegen: „Ich bedanke mich ganz herzlich für die Auszeichnung mit dem Kompetenzpreis für Innovation und Qualität Baden-Württemberg. Der Preis bedeutet uns viel. Er ist Beleg dafür, dass wir bei MEBA auf dem richtigen Weg sind und dass wir in den vergangenen Jahren die richtigen Prozesse angestoßen haben."

 „Unser Familienunternehmen legt größten Wert auf gesundes Wachstum mit systematisierten Prozessen, auf Qualität über alle Bereiche hinweg und auf die Entwicklung neuer, wegweisender Produkte. In diesen drei Säulen sehen wir den Schlüssel für die Zukunftssicherheit von MEBA", machte Diener deutlich und dankte in diesem Zusammenhang auch seiner Belegschaft: „Ich freue mich sehr, dass unsere Anstrengungen sich in diesem Preis widerspiegeln. An dieser Stelle gilt mein besonderer Dank allen MEBA Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die unsere Unternehmensphilosophie mittragen und umsetzen."

Forschungszentrum Informatik Karlsruhe (FZI)
 

Nicht den Kompetenzpreis, aber eine besondere Auszeichnung erhielt das Karlsruher Forschungszentrum Informatik (FZI), das als Schnittstelle zwischen universitärer Forschung und praktischer Anwendung Informationstransfer ermöglicht. Mit einer Kompetenz und Zukunftsfähigkeit, die das Preisgremium überzeugt hat: „Durch das transparente und praxisgerechte Forschen und experimentieren unter Einbindung der Industriepartner, sowie dem Abbilden realer Lebenswirklichkeiten ist es gelungen, neue von der Industrie und den Mitarbeitern als positiv und ergebnisorientierte Forschungswelten aufzubauen, was sicherlich einmalig in Deutschland ist."

Dazu Professor Heinz Trasch in seiner Laudatio: „Das FZI hat sich mit einer neuartigen Forschungsumgebung, dem „House of Living Labs" (HoLL) für den Kompetenzpreis 2013 beworben. Das HoLL als Konzept einer neuartigen Forschungslandschaft für Wissenschaft und Wirtschaft, als anwendungsorientierte Ausbildungsstätte wissenschaftlichen Nachwuchses, die Möglichkeiten der interdisziplinären Zusammenarbeit der unterschiedlichen Partner hat die Jury überzeugt, dem eine Auszeichnung des Kompetenzpreises 2013 zu verleihen.

Information
 

Mit diesem Preis werden seit 2008 alljährlich baden-württembergische Unternehmen ausgezeichnet, die das Spannungsfeld zwischen Innovation und Qualität beherrschen, dies in die betriebliche Praxis überführt haben und nachweislich herausragende Leistungen erbringen. Der gemeinsam von der TQU GROUP, Ulm, und dem Frickenhausener Messeunternehmen P. E. Schall GmbH & Co. KG initiierte Kompetenzpreis steht unter der Schirmherrschaft der Steinbeis Stiftung für Wirtschaftsförderung und wird in Kooperation mit dem Arbeitgeberverband Südwestmetall, dem Landesverband der Baden-Württembergischen Industrie e.V. (LVI) und dem Verband der chemischen Industrie (VCI) vergeben. 

 
 
Organisation und Geschäftsstelle
 

Geschäftsstelle Kompetenzpreis Baden-Württemberg
Magirus-Deutz-Straße 18, 89077 Ulm, Deutschland

Frau Ulla Bläsing

Telefon 0731/14660205
Telefax 0731/14660202

Kontakt:  info@kompetenzpreis-bw.de 

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