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Jürgen P Bläsing (Hrsg),

Helmut Bayer und Tobias Bläsing
 

Poka Yoke
Null-Fehler sind machbar
Robuste Prozesse mit Poka Yoke Methoden gestalten

Die Methoden des Japaners Singeo Shingo sind eine attraktive alternative Strategie im täglichen Kampf um die beste Qualität und robuste Prozesse Der TQU Ideenbaukasten unterstützt dabei Mit zahlreichen Beispielen aus der Praxis, überarbeitete Ausgabe 2009, 84 Seiten, 36 Abbildungen, Format 14 x 20 cm

 


 

Helmut Bayer und Tobias Bläsing

Poka Yoke: Null-Fehler sind machbar
Robuste Prozesse mit Poka Yoke Methoden gestalten

Murphys Gesetz: „Wenn etwas schiefgehen kann, dann wird es auch schiefgehen - und das zum schlimmstmöglichen Zeitpunkt“ Es liegt in der Tücke des Objekts! Fehler führen zu Problemen, Probleme führen zu Fehlern

 

Ist der Mensch der Unsicherheitsfaktor im Produktionsprozess? Poka Yoke gibt die richtigen Antworten Werden die Schnittstellen zwischen den Menschen und den Prozessen entsprechend gestaltet, sind „Null Fehler“ tatsächlich machbar, fehlerfreie Prozesse möglich Dieses Workbook setzt sich mit dieser Aufgabe auseinander und bietet eine Reihe von Ideen, Beispielen und bewährten Vorgehensweisen, die verhindern, dass aus menschlichen Fehlhandlungen Fehler an Produkten oder in Prozessen entstehen können

 

Zwar sind schon einige Jahre ins Land gegangen, seit japanische Unternehmen mit ihren Methoden die westlichen Automobilmanager verblüfft haben, doch haben sie nicht an Attraktivität verloren Die traditionellen westlichen Qualitätsmethoden greifen offensichtlich nicht mehr, wenn Fehleranteile von wenigen ppm erreicht werden müssen Rückbesinnung auf fertigungstechnische Lösungen ist gefragt und konsequentes Poka Yoke ist der von vielen Unternehmen eingeschlagene Weg, um Fehler zu verhindern

 

Viele mögliche Fehler werden bereits in der Konzeption und in der Entwicklung von Produkten und Prozessen verursacht Deshalb sollte sich das Augenmerk nicht allein auf Fehler während der Produktion richten: Entwicklung, Konstruktion und Arbeitsvorbereitung sind gefordert, den Null Fehler-Anspruch zu tragen

 

Das von Shigeo Shingo XE "Shigeo Shingo"  erstmals veröffentlichte Konzept Poka Yoke wurde von ihm zunächst „Baka Yoke“ genannt, was in etwa „idiotensicher“ bedeutet 1963 wurde im Rahmen seiner Arbeiten im Arakawa Werk eine Baka Yoke Vorrichtung entwickelt, die das fehlerhafte Anschweißen von Teilen eines Autositzes verhinderte Und so erklärte man einer Mitarbeiterin, dass diese Vorrichtung diesen Arbeitsschritt „idiotensicher“ macht Da brach sie in Tränen aus „Bin ich wirklich so ein Idiot?“, schluchzte sie und blieb am folgenden Tag zu Hause Davon erfuhr Shigeo Shingo, kurzerhand benannte er sein Konzept um - „Poka Yoke“ war geboren Wobei das Wort Poka „Vermeidung“ und Yoke der „versehentliche Fehler“ bedeutet, was gemeinsam mit „Fehlervermeidung“ oder nach Sondermann mit „fehlhandlungssicher“ übersetzt werden kann

 

Vorsprung durch Wissen! Auch dieses Workbook aus dem TQU Verlag bietet für dieses sorgsam ausgewählte und aktuelle Thema der modernen Unternehmensführung und der betrieblichen Leistungssteigerung die dafür geeigneten Impulse

 Der Inhalt

Übersicht

Null Fehler, Teil des schlanken Produktionssystems

Woher Poka Yoke kommt

Shigeo Shingo, der geistige Vater 

Ein Baustein im Toyota Produktionssystem 

Was Poka Yoke leisten kann

Fehler-Strategien in der Übersicht

 

Der sichere Prozess

Die Mensch-Prozess-Schnittstelle gestalten 

Die sachlichen und menschlichen Voraussetzungen 

Die zehn Ursachen menschlicher Fehlhandlungen

Typische Folgefehler der menschlichen Fehlhandlungen 

Die fünf Gestaltungselemente an der Mensch-Prozess-Schnittstelle 

 

Das Poka Yoke Konzept 

Wie es funktioniert 

Hartes und weiches Poka Yoke

Fehlhandlungssicherheit (Mistake Proofing) 

Die Fehlerquelleninspektion (Source Inspection) 

Die Poka Yoke Systemmatrix 

Die Poka Yoke Grundsätze 

 

Der Umfang von Poka Yoke Lösungen 

Stress und Monotonie verursachen Fehlleistungen 

Der Tagesrhythmus beeinflusst die Fehlleistungsdichte 

Konditionelle Voraussetzungen verursachen Fehlleistungen

Poka Yoke nicht übertreiben

 

Beispiele für Poka Yoke Lösungen 

Beispiele aus dem Alltag 

Beispiele in Prozessen 

Beispiele nach Hiroyuki Hirano

 

Die Poka Yoke Ansätze

Der vergangenheitsorientierte Ansatz 

Der gegenwartsorientierte Ansatz 

Der zukunftsorientierte Ansatz

Aus Fehlern lernen 

 

Der Poka Yoke Prozess 

Das Problem identifizieren und die Ursachen finden 

Die Prozessanalyse

Die Paretoanalyse (ABC Analyse) 

Die Affinitätsmatrix

Die Bewertung nach dem Risikopotenzial

Mit der Systemmatrix die Poka Yoke Strategie entwickeln 

Prüfstrategie

Die Fehlerquellenprüfung 

Die Prüfung mit direktem Feedback

Die Prüfung mit indirektem Feedback 

Auslösestrategie 

Die Kontaktmethode

Die Konstantwertmethode 

Die Schrittfolgemethode 

Regulierstrategie

Die Eingriffsmethode 

Die Warnmethode

Mit dem Poka Yoke Baukasten Ideen entwickeln

Ideen für Prüfstrategien

Ideen für Auslösestrategien

Ideen für Regulierstrategien 

Mit der Poka Yoke Kalkulationsmatrix die Lösung finden 

Arbeiten mit der Kalkulationsmatrix

Die beste Lösung auswählen 

Die Lösung in einer Pilotanwendung umsetzen 

Lösungen festhalten 

 

Beispiele für Poka Yoke Strategien 

Montage eines Beschleunigungssensors

Verschrauben eines Unterbodens

Kabelbaummontage 

Heckleuchtenmontage

Reinigungsarbeiten

Montage einer Türdichtung 

Zusammenbau von Behältnissen 

Prozessdaten aufzeichnen 

Dichtungen montieren 

Montieren einer Geräterückwand 

Messtechnische Anlage 

 

Nützliches im Anhang

Analysewerkzeuge 

Die sieben elementaren Qualitätswerkzeuge

Die sieben fortgeschrittenen Managementwerkzeuge 

Die Elemente des Toyota Production Systems 

Jidoka – highlighting visualization of problems 

Jidoka and Visual Control

Just in Time – Productivity improvement

Kanban System 

Muda Mura, Muri - die drei Mu 

Seiri, Seiton, Seiso, Seiketsu, Shitsuke - die fünf S

Wichtige Begriffe zum Poka Yoke 

Abbildungsverzeichnis

Nützliche Internetquellen für Poka Yoke Themen 

Literatur zum Thema 

Stichwortverzeichnis

Workbooks aus dem TQU Verlag

 


 

Die Autoren:

 

Helmut Bayer, Dipl.-Ing.(FH), MBA, ist seit vielen Jahren im TQU Verbund in leitender Stellung tätig. Seit 2006 ist er geschäftsführender Gesellschafter der TQU BUSINESS GMBH und Leiter des Institutes für Business Excellence der Steinbeis-Hochschule Berlin. Er ist Lehrbeauftragter für Lean Management an der Hochschule Ulm. Als Berater und Trainer hat er für namhafte internationale Unternehmen sehr erfolgreich gearbeitet. Als verantwortlicher Projektleiter führt er zusammen mit seinen Mitarbeitern in mehreren Unternehmen anspruchsvolle Lean Management und Six Sigma Programme durch.

 

Tobias Bläsing, Diplomkaufmann Uni, ist seit 2007 Consultant in der TQU BUSINESS GMBH. Als Berater, Trainer und Moderator arbeitet er für namhafte Unternehmen. Er setzt Methoden wie Poka Yoke, FMEA, KVP, Wertstromdesign oder die grafischen und statistischen Tools des modernen Qualitätsmanagements erfolgreich ein. Als Black Belt, Projektleiter und Trainer kennt er Theorie und Praxis des Six Sigma und Lean Management aus eigenem Tun.

 


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