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Steinbeis

 

.. Einladung zu unserem Jubiläum

 

 

.. Einladung zu unserem Jubiläum

 

Im Jahr 1986 wurde das TQU gegründet!

Anlass genug, in diesem Jahr zu feiern.

 

 


Am 1. Juli 2011 haben wir mit 150 Freunden und Kunden das 25 jährige in der großen Fabrikhalle gehörig gefeiert!

Hier einige Bilder >>>

 

 


 

 

 

Das komplette Booklet zur Feier >>>

 


Lesen Sie hier mehr über die TQU-Geschichte >>>


 


25 Jahre TQU, eine Idee hat sich etabliert

Bernd Rindle im Gespräch mit Prof. Dr. Jürgen P. Bläsing, dem Gründer und Förderer des TQU

Herr Professor Bläsing, Sie haben vor 25 Jahren das TQU gegründet. Was war die Geschäftsidee?

Drei Absichten führten zur Gründung des TQU im Jahr 1986. Qualitätsmanagement und die Arbeit an Managementsystemen sollte professionalisiert werden. Junge Ingenieure sollten für dieses Thema begeistert werden und einen Zugang zu interessanten und anerkannten Aufgaben in der Wirtschaft finden. Und schließlich sollte sich das Ganze rechnen und ein angemessenes Ein- und Auskommen für alle Beteiligten bieten.

Die Zeit vor 25 Jahren gilt als Start einer großen und anhaltenden Qualitätsbewegung in Deutschland. Was hat die Bewegung ausgelöst?

Ohne Zweifel waren die damals völlig neuartigen internationalen Normen der ISO 9000-Familie und die nachfolgende Zertifizierungswelle entscheidend für diese Bewegung. Hinzu kamen erstaunliche Nachrichten über die schlanken und so erfolgreichen Organisationsformen japanischer Automobilunternehmen. Und schließlich eröffneten die Personal-Computer völlig neuartige Möglichkeiten der Datenverwertung.

Sie waren also zur richtigen Zeit mit dem richtigen Angebot unterwegs?

Es war das Glück, das neben dem Können und dem Wollen jeder erfolgreicher Unternehmer braucht. Im TQU haben viele Fachleute aus dem Qualitätswesen ihre ersten Erfahrungen mit dem PC gemacht und stolz ihre ersten Programme und Grafiken in ihren Unternehmen präsentiert. Vom TQU unterstützt haben viele Unternehmen ihr Qualitätsmanagement auf die neuen internationalen Maßstäbe ausgerichtet und ihre ersten Zertifikate erreicht. Das TQU hat die japanischen und amerikanischen Methoden vor Ort studiert und der deutschen Wirtschaft  zugänglich gemacht. Das TQU hat über viele Jahre mit dem Qualitätsleiterforum und andere Veranstaltungen eine breite Kommunikationsplattform für die Fachleute aus den Qualitätsstellen angeboten.

Ein erfolgreiches Unternehmen braucht sicher auch die richtigen Partner?

Die Wahl seiner Partner ist ein weiterer wichtiger Erfolgsfaktor. Von Anfang an und bis heute ist das TQU ein Teil der Steinbeis-Stiftung. Es versteht sich als ein Teil in einem großen Verbund von vielen innovativen Steinbeis-Unternehmen, Instituten, Professoren und engagierten Mitarbeitern. Parallel zum TQU hat sich dieses Steinbeis-Netzwerk zu einem international agierenden Wissensverbund mit einer eigenen Hochschule entwickelt. Die Steinbeis-Grundsätze sind auch die des TQU: Dezentrale Organisation, vollständige Eigenfinanzierung und innovative kundenbezogene Weiterentwicklung des Angebotes. Andere sogenannte „Partner“ kamen und gingen. Es waren im Wesentlichen temporäre Zweckgemeinschaften, wie es im Business wohl üblich ist.

Um die Ideen professionell umzusetzen, brauchte das TQU geeignete Mitarbeiter. Wie haben Sie dies gemanagt?

Es war ja meine Absicht, möglichst viele junge Ingenieure für unsere Themen und unsere Arbeit zu interessieren. In Studien- und Diplomarbeiten konnten sich Studenten einarbeiten. Bei persönlichem Interesse und Eignung konnten sie sich in sogenannten „Volontärstellen“ an die kundenbezogene Projektarbeit gewöhnen und schließlich als Projektleiter starten. Ich hatte dabei nie die Absicht ein möglichst „großes“ Zentrum mit vielen Mitarbeitern zu betreiben. Durch „Zellteilung“ sollten sich die Ideen fortpflanzen. Möglichst viele Menschen sollten durch ihre Arbeit im TQU eine eigenständige berufliche Basis und Zukunft finden.

Ist das Prinzip der „Zellteilung“ gelungen?

Ja, ich bin davon überzeugt, dass mir dies in einem großen Umfang gelungen ist. Bereits wenige Jahre nach der Gründung des TQU haben sich die ersten Mitarbeiter mit eigenen Steinbeis-Unternehmen selbständig gemacht. Dies hat sich mit meiner Unterstützung bis heute konsequent fortgesetzt. Andere Mitarbeiter sind an interessanten Stellen der Wirtschaft untergekommen. Nur wenige ehemalige Mitarbeiter haben sich völlig anders entschieden.

Ging das alles so reibungslos? Schließlich haben Sie damit ja den eigenen Wettbewerb unterstützt und aufgebaut?

Es ist auch ein wichtiger Teil der Steinbeis-Prinzipien, im Wettbewerb in fairer und seriöser Weise zu bestehen. Insofern gab und gibt es natürlich Reibungen. Interessanter Weise haben diese Reibungen nicht etwa in der ähnlichen fachlichen Ausrichtung der so entstandenen Unternehmen ihre Ursachen. Es waren immer die zwischenmenschlichen Probleme zwischen den Gründern, die zuvor gemeinsam im TQU und in Projekten gearbeitet haben. Diese verursachten oft erhebliche „Geburtswehen“ und so mancher Rechtsanwalt konnte seine Bemühungen in Rechnung stellen. Hier war es sehr gut, die Steinbeis-Stiftung als Partner zu haben.

Wie beurteilen Sie die Situation des TQU heute?

Mein TQU als Gründungszelle feiert in diesem Jahr das 25 jähriges Jubiläum. Es besteht heute im Wesentlichen aus dem TQU Verlag, der sich mit seinem Angebot in der Fachwelt einen guten Namen gemacht hat. Die Unternehmen, die aus dem TQU heraus entstanden sind, haben sich ihren Platz erkämpft und erfahren viel Anerkennung. Sie bieten erfolgreiche Beratungs- und Weiterbildungsleistungen für die Wirtschaft an. Sie haben sich ihre Profile erarbeitet und sind oft sehr innovativ. Ich bin stolz darauf, dass viele unserer TQU Prinzipien, Methoden und Vorgehensweisen von ihnen immer noch angewendet und in wirtschaftlichem Erfolg umgesetzt werden.

Wie sehen Sie die nächsten 25 Jahre TQU? Gibt es eine Zukunft?

Ich würde mal vorsichtig sagen, dass dies ist nicht mehr in meiner Verantwortung liegt. Da müssen jetzt die Menschen ran, die in und mit dem TQU ihre eigene Zukunft gestalten. Nach wie vor finde ich, dass Beratungsarbeit, wie wir sie verstehen, einer der schönsten Aufgaben sein kann, nicht nur für Ingenieure. Der Bedarf der Unternehmen an professioneller Beratung und Begleitung in neue Technologien wird groß bleiben. Warum sollte es da keine Zukunft geben?

Herr Professor, ich bedanke mich für das interessante Gespräch.


Oberbürgermeister Ivo Gönner im TQU

Am 21. Juni 2011 hat Oberbürgermeister Ivo Gönner die TQU GROUP im Stadtregal besucht. Anlass war das 25jährige Bestehen des TQU.

Gönner sieht Steinbeis und das TQU als Teil der Wissenschaftsstadt. Lesen Sie hier mehr >>>


 

 

 

 

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07/11BLA