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Alles über Lean Management und Lean Manufacturing

in vierzehn Kapiteln
von Helmut Bayer

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Kapitel: Übersicht  1  2  3  4  5  6  7  8  9  10  11  12  13  14


Kanban

Ein Teilsystem des JIT-Konzeptes ist das Kanban-Prinzip und ermöglicht es das Pull-Prinzip über einfache und direkte Kommunikation umzusetzen: dabei strebt man in der Serienfertigung niedrige Lagerbestände in den einzelnen Werkstätten an. Kurze Durchlaufzeiten und garantierte Termineinhaltung sind weitere übergeordnete Ziele. Zu diesem Zweck wird die Fertigung in selbststeuernde Regelkreise (nach dem Warenhausprinzip) unterteilt. Mit Hilfe von so genannten Kanbans (japanisch für: Schild/ Karte) löst der jeweilige Verbraucher einen Auftrag, mit einer meistens vordefinierten Menge aus. Die Menge ist meist auf Grund der Taktzeit und der Wiederbeschaffungszeit festgelegt. Hierbei handelt es sich um ein so genanntes Hol- bzw. Ziehprinzip (Pull). Heutzutage werden immer häufiger die Karten durch PC-Monitore ersetzt (E-Kanban).


Just in Sequence

Der Begriff Just in Sequence (JIS) stammt aus der Logistik. Man spricht von JIS, wenn Teile zu dem Zeitpunkt, zu dem sie verbaut werden sollen, durch einen externen Lieferanten in der richtigen Reihenfolge (sequenzgerecht) angeliefert werden. JIS wird vor allem in der Autoindustrie eingesetzt. Die Vorlaufzeit beträgt etwa 90 Minuten. Zur Steuerung von JIS werden Sequence-Inlining-Systeme eingesetzt. JIS ist eine Steigerung von Just in time.


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