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Beratung Managementsysteme
Qualitätsmanagement DIN EN ISO 9000

Wer ist betroffen?

Alle Unternehmen sind aufgefordert, ihr Qualitätsmanagement nach der weltweit anerkannten und weit verbreiteten Norm auszurichten und ständig zu verbessern. Insbesondere Unternehmen in der Zulieferkette werden von ihren Business Kunden hier in die Pflicht genommen. Auch die Einrichtungen der Gesundheits- und Sozialwirtschaft orientieren sich sehr häufig an diesen Normen.

Die Normen der ISO 9000 bieten für viele Unternehmen die Möglichkeit, jenseits des zertifizierbaren Standards weitere Effektivitäts- und Effizienzvorteile in ihrer Organisation zu erschließen.  

 

ISO 9001:2008

ISO 9001 ist der weltweit bekannteste und am häufigsten genutzte Standard für Qualitätsmanagement Systeme. Mehr als eine Millionen Unternehmen sind nach ihm in 170 Ländern zertifiziert. Das letzte Mal wurde der Standard im Jahr 2000 aktualisiert.

Im Vergleich zur ISO 9001:2000 beinhaltet die neue Ausgabe:
  • keine neuen Anforderungen
  • einige sinnvolle Klärungen zu bereits bestehenden Anforderungen
  • hauptsächlich redaktionelle Änderungen
  • einige Beispiele zur erweiterten Kompatibilität mit ISO 14001:2004

Gültigkeit und Übergangsreglung für laufende Zertifikate

Die Zertifizierer werden sich an die Regeln halten, die die ISO und die IAF (International Accreditation Forum) gemeinsam für den Übergang aufgestellt haben:

  • 24 Monate nach der Veröffentlichung der ISO 9001:2008 verlieren Zertifikate, die nach der ISO 9001:2000 ausgestellt wurden, ihre Gültigkeit.
  • Ein Jahr nach der Veröffentlichung der neuen Version müssen alle Zertifizierungen oder Re-Zertifizierungen nach der ISO 9001:2008 durchgeführt werden.

 

Was lässt sich erreichen?
  • Kundenorientierung: Organisationen hängen von ihren Kunden ab und sollten daher gegenwärtige und zukünftige Erfordernisse der Kunden verstehen, deren Anforderungen erfüllen und danach streben, deren Erwartungen zu übertreffen.
  • Führung: Führungskräfte schaffen die Übereinstimmung von Zweck und Ausrichtung der Organisation. Sie sollten das interne Umfeld schaffen und erhalten, in dem sich Personen voll und ganz für die Erreichung der Ziele der Organisation einsetzen können.
  • Einbeziehung der Personen: Auf allen Ebenen machen Personen das Wesen einer Organisation aus, und ihre vollständige Einbeziehung ermöglicht, ihre Fähigkeiten zum Nutzen der Organisation einzusetzen.

  • Prozessorientierter Ansatz: Ein erwünschtes Ergebnis lässt sich effizienter erreichen, wenn Tätigkeiten und dazugehörige Ressourcen als Prozess geleitet und gelenkt werden.

  • Systemorientierter Managementansatz: Erkennen, Verstehen, Leiten und Lenken von miteinander in Wechselbeziehung stehenden Prozessen als System tragen zur Wirksamkeit und Effizienz der Organisation beim Erreichen ihrer Ziele bei.

  • Ständige Verbesserung und Leistungssteigerung: Die ständige Verbesserung der Gesamtleistung der Organisation stellt ein permanentes Ziel der Organisation dar.

  • Sachbezogener Ansatz zur Entscheidungsfindung: Wirksame Entscheidungen beruhen auf der Analyse von Daten und Informationen.

  • Lieferantenbeziehungen zum gegenseitigen Nutzen: Eine Organisation und ihre Lieferanten sind voneinander abhängig. Beziehungen zum gegenseitigen Nutzen erhöhen die Wertschöpfungsfähigkeit beider Seiten.
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